03.06.2017

OP Marburg Das lebendige Kreuz 03.06

Quelle: Oberhessische Presse Marburg-Biedenkopf vom 03.06.2017: →Das lebendige Kreuz


 

01.11.2016

"Aus vier mach eins"

Die Kirchengemeinden Erksdorf, Neustadt, Speckswinkel und Stadtallendorf auf dem Weg zur Bildung einer Gesamtgemeinde

Dass im Bereich unserer Kirchengemeinden Veränderungen im Gang sind, haben sicher viele schon wahrgenommen. Die Vorstände der Kirchengemeinden Erks-dorf, Neustadt, Speckswinkel und Stadtallendorf befinden sich in einem intensiven Gesprächs- und Diskussionsprozess, der letztendlich die Bildung einer Gesamtgemeinde zum Ziel hat. Wir tragen damit der gesamtkirchlichen Lage Rechnung, die durch zurückgehende Gemeindegliederzahlen und damit verbunden geringer werdende Finanzmittel gekennzeichnet ist. Im schlimmsten Fall ist zu befürchten, dass in Nord- und Mittelhessen in Folge des demografischen Wandels bis zum Jahre 2050 ein Bevölkerungsrückgang von annährend 50% zu verzeichnen sein wird. Angesichts solcher Prognosen ist es nötig, die Kirche in unserer Region zukunftsfähig zu machen, und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem wir noch nicht von oben (will heißen von der Landeskirche) oder außen dazu gezwungen werden, sondern in Eigeninitiative vieles selbst entscheiden können.

Die Bildung einer Gesamtgemeinde – also „Aus vier mach eins“ – erscheint uns das erfolgversprechendste Modell. Gesamtgemeinde heißt: Unter einem gemeinsamen Dach und einem gemeinsamen Namen geleitet von einem gemeinsamen Kirchenvorstand, in dem alle bisher selbständigen Gemeinden gleichberechtigt vertreten sind, wird möglichst viel in Kooperation und gegenseitiger Abstimmung und Ergänzung getan (z.B. könnte es einen gemeinsamen Gottesdienstplan geben, eine gemeinsam verantwortete Ju-gendarbeit, eine Bündelung kirchenmusikalischer Angebote usw.).

Trotzdem wird jede Gemeinde ihre eigene Identität behalten, natürlich auch eine Pfarrerin oder einen Pfarrer als feste Bezugsperson und Ansprechpartner für Beerdigungen, Trauungen oder seelsorgliche Begleitung vor Ort haben. Ein Gemeindeausschuss – vergleichbar den bisherigen Kirchenvorständen – wird die kirchliche Arbeit in den einzelnen Orten verantworten. Wie das alles konkret aussehen kann, wird derzeit in verschiedenen Ausschüssen (für Finanzen und Strukturen, für Kooperationsprojekte und für Öffentlichkeitsar-beit) beraten und durchdacht. Ende Januar 2017 sollen diese Beratungen abgeschlossen sein und bei einem gemeinsamen Klausurtag aller Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher der beteiligten Gemeinden gebündelt werden. Dann muss das Vorhaben im Laufe des Frühjahrs in den einzelnen Kirchenvorständen noch einmal ausführlich diskutiert und schließlich (hoffentlich) beschlossen werden. Außerdem steht natürlich noch die Prüfung der entstehenden vertraglichen Regelungen durch die Gremien der Landeskirche an, die aber schon grundsätzlich grünes Licht für den geplanten Zusammenschluss gegeben hat.

Am 31. Oktober 2017, dem Reformationstag also, der im kommenden Jahr einmalig ein bundesweiter Feiertag sein wird, wollen wir die Vereinigung mit einem großen Fest begehen. Bis dahin werden unsere Gemeindeglieder immer wieder über den Fortgang der Verhandlungen und Planungen informiert werden.

 

20.08.2016

op marburg vier Gemeinden gehen neuen Weg 19.08.2016

Quelle: Oberhessische Presse Marburg-Biedenkopf vom 19.08.2016 Vier Gemeinden gehen neuen Weg

30.04.2016

op marburg Klausurthema

Quelle: Oberhessische Presse Marburg-Biedenkopf vom 30.04.2016 →Klausurthema Zukunft

27.01.2016

OP Einführung Pfarrer Fenner 27.01.2016

Quelle: Oberhessische Presse Marburg-Biedenkopf vom 27.01.2016: →"Wir müssen alte Traditionen nicht aufgeben"

23.01.2016

OP Einführung Pfarrer Fenner 23.01.2016

Quelle: Oberhessische Presse Marburg-Biedenkopf vom 23.01.2016: →Vom Vertreter zum offiziellen Pfarrer

23.11.2015

Der Bischof unserer Landeskirche hat Pfarrer Fenner vom 1. Dezember 2015 an die Pfarrstelle Speckswinkel-Erksdorf übertragen.

Das heißt, Pfarrer Fenner wird in Zukunft nicht mehr nur vertretungsweise, sondern regulär und auf Dauer in unseren Gemeinden arbeiten und mit uns leben.
Am Sonntag, den 24. Januar 2016, um 18.00 Uhr wird Dekan Köhler Pfarrer Fenner im Rahmen eines Gottesdienstes in sein Amt einführen. Schon jetzt sind alle zu diesem Gottesdienst und dem anschließenden Beisammensein herzlich eingeladen.
Wir hoffen jedenfalls sehr, dass sich Pfarrer Fenner mit seiner Familie bei uns wohlfühlen wird und es eine gute und lange beiderseitige Zusammenarbeit werden möge.

Mit unserer Pfarrstelle verbunden ist ab sofort als Zusatzauftrag die Mitarbeit in der Kirchengemeinde Stadtallendorf. Dieser Zusatzauftrag wird die Betreuung eines eigenen Gemeindebezirks in Stadtallendorf umfassen (voraussichtlich das Gebiet zwischen der Neustädter Straße und der Niederrheinischen Straße), dazu gehört auch die Wahrnehmung von gottesdienstlichen und seelsorglichen Aufgaben in den Senioren- und Pflegeheimen der AWO und St. Bonifatius sowie die Verant-wortung für die Erwachsenen- und Seniorenarbeit in Stadtallendorf.
Außerdem wird Pfarrer Fenner den Strukturprozess moderieren, an dessen Ende eine größere Gemeinschaft, vielleicht sogar ein Zusammenschluss der Kirchengemeinden Erksdorf, Speckswinkel und Stadtallendorf stehen soll.

Als ersten Schritt auf diesem Weg aufeinander zu haben beide Kirchenvorstände unserer Gemeinden einstimmig beschlossen, die Rahmenbedingungen des Konfirmandenunterrichts denen in Stadtallendorf anzugleichen.
Der Unterricht, der weiterhin für Speckswinkel und Erksdorf gemeinsam in einem unserer Dörfer stattfindet, wird vom kommenden Jahrgang an nicht mehr wie bisher 1 ½ Jahre dauern, sondern 1 Jahr.
Die Konfirmandenkurse werden nicht mehr im Herbst, sondern direkt nach der Konfirmation des vorhergehenden Jahrgangs beginnen.

Der Kirchenvorstand Speckswinkel-Erksdorf

13.06.2015

op marburg stadtallendorf

 

 

Quelle: Oberhessische Presse Marburg-Biedenkopf vom 13.06.2015: →Kernstadt bekommt drei Pfarrbezirke


11.03.2015

Zwischenbericht zu den Strukturveränderungen Erksdorf-Speckswinkel-Stadtallendorf

Dass im Bereich unserer Kirchengemeinden Strukturveränderungen anstehen, haben vermutlich die meisten schon gehört. Ich möchte den derzeitigen Stand der Überlegungen dazu hier einmal kurz darstellen:

In den zurückliegenden Monaten hat auf Bitten des Dekanats in Cölbe mehrfach ein Ausschuss getagt, in dem Mitglieder der Kirchenvorstände aus Erksdorf, Speckswinkel und Stadtallendorf sich Gedanken über die zukünftige Gestalt unserer Gemeinden gemacht haben.

Hintergrund ist die Idee der Landeskirche, gemeindeübergreifende Kooperationsräume zu bilden, damit bei insgesamt zurückgehenden Gemeindegliederzahlen die Kirche doch in der Fläche und vor allem auf dem Land präsent bleiben kann.

Der genannte Ausschuss hat sich in Abstimmung mit Herrn Dekan Köhler für die nächste Zukunft auf Folgendes verständigt:

Die Gemeindestrukturen bleiben zunächst wie sie derzeit sind, dh. das Kirchspiel Speckswinkel-Erksdorf und die Kirchengemeinde Stadtallendorf bleiben vorerst selbstständ

Die Gemeinden begeben sich aber zügig auf einen Weg zu größerer Gemeinsamkeit.

Die Gemeinsamkeit wird dadurch gefördert, dass die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber der künftig nur noch halben Pfarrstelle Speckswinkel-Erksdorf zusätzlich eine halbe Stelle in Stadtallendorf übernimmt.

Dazu wird in Stadtallendorf ein eigener Seelsorgebezirk eingerichtet. Zu den Aufgabenbereichen wird außerdem die Zuständigkeit für die Altenheime in Stadtallendorf gehören und die gemeindeübergreifende Erwachsenen- und Seniorenarbeit.

Der Pfarrer/die Pfarrerin aus Speckswinkel-Erksdorf wird etwa einmal im Monat einen Gottesdienst in Stadtallendorf halten, im Gegenzug kommt einmal im Monat ein Pfarrer/Pfarrerin aus Stadtallendorf zum Gottesdienst in die hiesigen Kirchen.

Es wird ein Kooperationsausschuss aus Mitgliedern aller beteiligten Kirchenvorstände gebildet, der diese beginnende Zusammenarbeit begleiten und vorantreiben soll und bis zum Frühjahr 2017 Vorschläge für das weitere Vorgehen erarbeitet. (Soll eine Gesamtgemeinde gebildet werden? Wie lässt sich die Kinder- und Jugendarbeit vernetzen? Wo gibt es gemeinsame Möglichkeiten im Konfirmandenunterricht? Wie ist das mit den Finanzen? Beteiligen sich noch weitere Gemeinden an dem Kooperationsprozess? usw.)

Wenn alle drei Kirchenvorstände diesen Vorüberlegungen und den daraus folgenden Schritten zustimmen und auch die Landeskirche ihr Okay dazu gibt, könnte die bisher unbesetzte Pfarrstelle Stadtallendorf II und auch die von Speckswinkel-Erksdorf (mit der halben Stelle in Stadtallendorf) vielleicht im Mai ausgeschrieben und dann bis zum Sommer besetzt werden. (Ich bin ja derzeit, auch wenn ich im Pfarrhaus wohne, nicht der Stelleninhaber, sondern nur der Vakanzvertreter.)

Ich weiß, dass dieser Lösungsvorschlag für unsere Gemeinden einen schon erheblichen Einschnitt bedeutet. Speckswinkel-Erksdorf wird dann nur noch eine halbe Pfarrstelle sein, was auch finanzielle Folgen hat. Aber das Pfarrhaus in Speckswinkel würde auf diese Weise erhalten bleiben, eine Pfarrerin/ein Pfarrer könnte weiterhin vor Ort wohnen als feste/r Ansprechpartner/in für alle Belange der ihr/ihm anvertrauten Menschen. Und das ist ja sicher auch etwas wert.

Sobald sich etwas Neues ergibt, was über diesen Zwischenbericht hinausgeht, werden Sie natürlich informiert. Sie können die Mitglieder der Kirchenvorstände und auch mich jederzeit gerne darauf ansprechen.

Michael Fenner, Pfr.